Augmented Reality in der Kommunikation

2D vs. 3D

Unsere Welt findet in 3D statt – aber warum dann unsere Kommunikation fast ausschließlich in 2D? Dabei hat der Mensch Schwierigkeiten, sich ein 2D-Bild in dreidimensionaler Form – also real – vorzustellen. Wenn 3D-Inhalte erstellt werden, werden sie auf einem 2D-Bildschirm betrachtet. Warum sollte man sie nicht so sehen wie sie sind? Ist es in der professionellen Kommunikation nicht sinnvoller den Zielgruppen das optimale Erlebnis zu bieten? Insbesondere wenn es problemlos möglich ist?

Hier kommt die Augmented Reality ins Spiel. Denn die Basis von Augmented Reality sind Inhalte, die in 3D dargestellt werden. Doch allein die Möglichkeit Dinge in 3D darzustellen ist nur die halbe Miete.

Das Potential für die Markenkommunikation

Die einzigartige Stärke der Augmented Reality (AR) liegt zum einen in der Möglichkeit technische Details und Produkte besser verständlich zu machen und zum anderen im kreativen Storytelling. Somit bietet die AR für die Markenkommunikation ein Potential, das noch immer nicht in dem Maße genutzt wird, wie es für viele Unternehmen sinnvoll wäre. Denn dadurch das Komplexes besser verständlich wird, wird auch nachhaltig der Vertrieb gestärkt.

So können Kunden durch AR-Lösungen Produkte ausprobieren – wie sieht der Schuh an meinem Fuß aus, passt das Sofa in mein Wohnzimmer? Immersion ist hier das Stichwort und meint das Eintauchen in die Produkt- oder Markenwelt, als Verbindung von realen und digitalen Komponenten. Bequem, von Zuhause oder wo auch immer der Kunde sich gerade befindet.

Ein zweiter Schwerpunkt der AR, neben dem verkaufsförderndem Markenerlebnis, ist die Verbesserung der Zusammenarbeit um dadurch produktiver zu werden. Ein Servicemitarbeiter bekommt Informationen über ein technisches Bauteil, das repariert werden soll – direkt in sein Sichtfeld, vor Ort, beim Kunden. Oder dem Mitarbeiter im Lager wird angezeigt, in welchem Regal das gesuchte Ersatzteil zu finden ist. Oder der technische Vertrieb erläutert die Vorteile des Produkts, praktisch wie zum Anfassen.

IoT und Augmented Reality

Noch ganz am Anfang steht eine dritte Anwendung: die Augmented Reality als Benutzeroberfläche für das Internet der Dinge (IoT). Durch das Internet der Dinge wird Technik immer vernetzter und intelligenter. Aber wie werden wir mit diesen intelligenten Geräten umgehen? Wir wollen keine zusätzlichen Schaltflächen und komplexen Verfahren. Wir genießen die Einfachheit eines großartigen Designs – und Augmented Reality wird die Benutzeroberfläche für das Internet der Dinge sein. Sie wird dafür sorgen, dass Geräte ein einfaches Design für den täglichen Gebrauch und eine erweiterte Benutzerschnittstelle mit Augmented Reality haben können.

Technologie und Kreation

Der Schlüssel zum Erfolg ist es dabei digitale Inhalte mit der realen Welt visuell zu verbinden. Das immersive Erlebnis. Dies gelingt durch AR-Brillen oder das Smartphone, um virtuelle Inhalte mit der real sichtbaren Umwelt zu vereinen. Dadurch wird auch bereits der Unterschied zu Virtual Reality (VR) deutlich. Denn diese ist von der realen Umwelt entkoppelt und man taucht in eine rein künstliche Welt ein.

Um erfolgreich zu funktionieren, braucht Augmented Reality beides, die Technologie und eine inhaltliche Idee. Es ist wie eine metaphorische Ehe zwischen dem Nerd und dem Kreativen. Beide Seiten werden benötigt, um ein wirklich großartiges Augmented-Reality-Konzept zu erstellen. Die eine Seite kann ohne die andere nicht richtig funktionieren, wenn die Lösung erfolgreich sein soll.

Smartphones und Tablets sind dann die bequemste und kostengünstigste Hardware für die Anwendung von Augmented Reality. Das Angebot an AR-Brillen, wie z. B. Microsofts Hololens oder Nreal, ist gewachsen – aber in der breiten Anwendung ist ein Smartphone oder Tablet immer noch die beste Lösung.

Die dafür nötige Augmented-Reality-Software lässt sich am besten in drei grundlegenden Schritten erklären. Zunächst braucht die Technologie einen so genannten Trigger. Dieser Trigger kann ein Bild, ein Ort, ein 3D-Objekt sein. Er ist notwendig, um die Augmented Reality zu “aktivieren” und zu bestimmen, welche Inhalte angezeigt werden sollen. Nach dem Erkennen des Auslösers wird der Inhalt angezeigt. Drittens kann dann eine Online-Konvertierung aktiviert werden, zum Beispiel ein Link zu einer Website oder zu sozialen Medien.

Basis für Inszenierung

Der Inhalt, die Grundidee der Augmented Reality Inszenierung, erzählt die Botschaft. Was möchten Sie inszenieren? Die Möglichkeiten sind endlos und reichen von 3D-Modellen und Greenscreen-Dateien bis hin zu Audio- und Videofragmenten. Dank des Auslösers weiß die Software welcher Inhalt gezeigt werden muss.

Richtig spannend wird es, wenn der individuelle Nutzer Teil der AR Anwendung wird. Inzwischen ist es möglich (menschliche) Bewegungen in 3D als Video und Hologram in die Augmented Reality einzubinden. Jede einzigartige Bewegung oder jeder unverwechselbare Gesichtsausdruck werden durch Volumetric Video Capture digitalisiert und können in die Kommunikation eingebunden werden.

Einen ersten Eindruck erhalten Sie im nachfolgenden Video:

Gemeinsam mit unserer Partneragentur Dutch Rose Media aus Eindhoven, einer der innovativsten Augmented Reality Spezialisten Europas, entwickeln wir individuelle Lösungen für Ihre Bedürfnisse die Technik und Inhalt/Idee optimal vereinen.

Ulf Gassner, 17.09.2021

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Ulf Gassner CONCEPT X

Ulf Gassner

Marke & Haltung
Das Ganze sehen – und das Wesentliche erkennen.“
Dinge auf den Punkt zu bringen ist der Maßstab meines Handelns. Da es sehr schwer ist, sich aus interner Sicht nicht im Detail zu verlieren und vom Status Quo zu lösen, ist das Sparring auf Führungsebene so kraftvoll.
Dorthin zu gehen, wo es schmerzt, um dadurch die spannenden Möglichkeiten für sich und das Unternehmen zu sehen. Basis ist das Erkennen des Potentials der Marke – und auf welcher Haltung die Markenpositionierung beruht. Eine Haltung, die auch dann Bestand hat, wenn man sie beweisen muss!
Denn erst das gemeinsame Verständnis für Marke und Haltung ermöglicht dem Unternehmen einen Entrepreneur-Spirit. Dieser eröffnet neue Möglichkeiten, da das Team sich identifizieren und dahinter stellen kann. Nur dadurch gelingt der perspektivische Unternehmenserfolg.
Das motiviert mich. Sowohl als Gründer von CONCEPT X, als auch Initiator der internationalen Agenturgruppe 27NAMES (21 Ländern, 800 Experten) – und als Sparring für den Erfolg unserer Kunden.
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